Programm zur Tagung: „Engagierte Literatur im deutschsprachigen Raum nach 1989“

Łódź, 21.09.2017 – 24.09.2017

Tagungsort: Wydział Filologiczny UŁ, ul. Pomorska 171/173

 

21.09.2017, Donnerstag

 

16.30 Eröffnung der Tagung, Begrüßung, Aula A5, 2. Stock

 

16.45 – 17.55 Plenarvorträge

 

Moderation: Joanna Jabłkowska

  • Irmela von der Lühe (FU Berlin): Engagement für die Gegenwart als Erzählen von der Vergangenheit: Deutschsprachige jüdische Literatur nach 1989
  • Carola Hilmes (Frankfurt a. M.): Adornos Begriff des Engagements auf dem Prüfstand

 

18.15-19.45 Josef Haslinger über ‚Literatur und Engagement‘ , anschl. Carsten Gansel im Gespräch mit dem Autor

 

 

22.09.2017, Freitag

 

9.30-10.40 Plenarvorträge, Aula A5, 2. Stock

 

Moderation: Sascha Feuchert

  • Helmut Peitsch (Potsdam): Engagierte als „Richtige Literatur im Falschen?“ Die Schriftsteller-Tagungen im Literaturforum im Brecht-Haus 2015 und 2016
  • Johann Holzner (Innsbruck): Die gefesselten Phantasien der Grenzgänger

 

10.40-11.10 Kaffeepause

 

11.10-12.20 Parallelsektionen

 

Sektion 1, Raum 2.22

 

Moderation: Paweł Piszczatowski

  • Anna Sawko von Massow (Heidelberg): Am eigenen Leib – Günter Wallraffs Selbstversuche als literarisches Konzept?
  • Emmanuelle Terrones (Tours): „Bis nach dem Krieg um sechs!“: Terézia Moras „Alle Tage"

 

Sektion 2, Raum 2.23

 

 

Moderation: Monika Wolting

  • Lena Wetenkamp (Mainz): Heile Familie? Generationenromane als kritischer Beitrag zur Erinnerungsarbeit
  • Ewelina Kamińska-Ossowska (Szczecin): (Wie) Kann man Kleinkindern über Flüchtlinge berichten? 

 

12.20-14.00 Mittagspause (Mahlzeit in Eigenregie)

 

14.00-15.10 Plenarvorträge, Aula A5, 2. Stock

 

Moderation: Artur Pełka

  • Zbigniew Feliszewski (Katowice): Engagement und Tendenz. F.X. Kroetz’ Dramatik nach 1990
  • Rita Morrien (Paderborn): „Nun ist es allein an Ihnen, ein gerechtes Urteil zu finden.“ – Terrorismus, Theater und Tribunal in Ferdinand von Schirachs „Terror"

 

15.10-15.40 Kaffeepause

 

15.40-17.25 Plenarvorträge, Aula A5, 2. Stock

 

Moderation: Carola Hilmes

  • Axel Dunker (Bremen): „Warum vergiften Sie diese Menschen nicht?“ Zur Thematisieung von Euthanasie in der Gegenwartsliteratur
  • Artur Pełka (Łódź): Das Politikum der Kleidung
  • Lothar Schneider (Gießen): Engagement & Enttäuschung. Lukas Bärfuss' Roman „Hundert Tage"

 

 

23.09.2017, Samstag

 

9.50-11.00 Plenarvorträge, Aula A5, 2. Stock

 

Moderation: Irmela von der Lühe

  • Joanna Jabłkowska (Łódź): „Enge der Heimat ist nichts für mich“: eine neue Generation der österreichischen Literatur oder ein Einzelfall: Kathrin Röggla
  • Sascha Feuchert (Gießen): Engagiert von der  'Flüchtlingskrise' erzählen? Carlos Peter Reinelts "Willkommen und  Abschied"

 

11.00-11.20 Kaffeepause

 

11.20-12.30 Parallelsektionen

 

Sektion 3, Raum 2.22

 

 

Moderation: Helmut Peitsch

  • Mareike Gronich (Bielefeld): Die Welt zu Gast bei Freunden? Die deutsche Flüchtlingsdebatte im Spannungsfeld von Solidarität, Mildtätigkeit und (implizitem) Rassismus in Jenny Erpenbecks „Gehen, ging, gegangen"
  • Werner Nell (Halle): Bauern in der Stadt: Ländliche Erfahrung in migrantischen Literaturen vor und nach 1989

 

Sektion 4Raum 2.23

 

Moderation: Johann Holzner

  • Paweł Piszczatowski (Warszawa): "Die Kinder der Landstraße". Mariella Mehr und ihr Engegament für die Aufarbeitung der staatlich organisierten Verfolgung der Jenischen in der Schweiz
  • Saskia Fischer (Bielefeld): Zwischen Deutschland und Israel, Erinnerung und Gegenwart – Überlegungen zur engagierten Literatur der Gegenwart am Beispiel von Katharina Hackers Roman  „Skip" (2015)

 

12.30-13.30 Mittagessen, Raum 2.20

 

13.30-14.40 Plenarvorträge, Aula A5, 2. Stock

                     

 

Moderation: Gudrun Heidemann

  • Hannes Krauss (Dusiburg-Essen): „Poetisches“ Engagement? Überlegungen zu Handkes Jugoslawien-Texten 
  • Monika Wolting (Wrocław): Der Neue-Kriege-Diskurs als Hintergrund erzählter Geschichten

 

14.40-15.00 Kaffeepause

 

15.00-16.45 Parallelsektionen

  

Sektion 5, Raum 2.22

 

Moderation: Elżbieta Tomasi-Kapral

  • Torsten Erdbrügger (Leipzig): „Genormt, bespaßt und verwaltet – eine Bürgerherde“. Juli Zehs Reanimation des universellen Intellektuellen und die Autorität der Gesellschaftskritik
  • Jyotsna Vaidya (Pune): Das sozialpolitische Engagement im Roman „Macht und Widerstand" von Ilija Trojanow
  • Joanna Bednarska-Kociołek (Łódź): Das böse Erbe und die Erinnerungspflicht in  „Topografie der Erinnerung" von Martin Pollack

 

Sektion 6, Raum 2.23

 

Moderation: Zbigniew Feliszewski

  • Aleksandra Burdziej (Toruń): Globaler Alptraum: (Reale) Katastrophenszenarien in Romanen von Andreas Eschbach „Ausgebrannt", Michael Tietz „Rattentanz" und Marc Elsberg „Blackout". Eine „Warnungsliteratur"?
  • Jan Kubica (Olomouc): Das Schaffen von Gerold Tietz
  • Julia Lind (Mainz): Spuren des Klassenkampfes? – Das politische Engagement des Dramatikers Dirk Laucke

 

16.45 Abschlussdiskussion, Aula A5, 2. Stock

 

Stadtspaziergang